Ortsumgehung Dornheim nicht im "Vordringlichen Bedarf"?

Kommunalpolitik

Als eine politische Katastrophe bezeichnet  SPD-Fraktionsvorsitzender Jürgen Martin die Tatsache, dass die B44-Umgehung Dornheims nicht mehr im vordringlichen Bedarf des Entwurfs des Bundesverkehrswegeplans 2030 enthalten sei. Dies bedeute, dass sich die dringend notwendige Umsetzung des Vorhabens auf den Sankt-Nimmerleinstag verschiebe. Dem Plan liege immerhin ein Planungshorizont bis 2030 zu Grunde.

Die von Bürgermeister Sauer mit zweifelhaften Argumenten abgelehnte Abstimmung sämtlicher politisch Verantwortlicher von Kommune bis Bund müsse nun endlich umgehend stattfinden, um zu retten, was noch zu retten sei. Vielleicht gelinge es auf diesem Wege in gemeinsamer Anstrengung den Entwurfstext noch zu ändern. Hierauf müsse man sich nunmehr konzentrieren, um den lärm- und stressgeplagten Dornheimern die Umgehungsstraße zu sichern.

Niemand könne den Dornheimern erklären, dass hier ein weiteres absurdes Theater zu ihren Lasten drohe.

Es heiße oft, wir alle machten Fehler. Das stimme auch. Die Dornheimer sollten wissen, dass die Verantwortung für die Fehler in der politischen Vorabstimmung nicht ihrer Stadtverordnetenversammlung anzulasten sei. Diesen Schuh müssten sich Bürgermeister Sauer und die beteiligte Wiesbadener und Berliner Politik anziehen. 

 
 

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